Letztens ist mir etwas an dem Schulfach Deutsch aufgefallen: In diesem Fach gibt es mehr Fremdwörter als in jedem anderen Fach (auser vielleicht bei einer Fremdsprache ^^).
Und gleichzeitig merkte ich wie sinnlos das eigentlich ist. Das erschwert doch nur das erlernen der deutschen Grammatik, da man die Wörter nur sehr schwer ableiten kann, wenn man nur über Leienkenntnisse in Latein verfügt. Beispiel: Substantiv: Ich sehe darin nur ein Sub (zweitrangig, untergeordnet). Mein Vater wies mich heute darauf hin, das das Wort wohl eher aus den selben, unbekannten, Wort wie substanziell abzuleiten ist. Das deutsche Wort Ding-Wort klingt zwar längst nicht so estetisch, sagt aber sofort was gemeint ist.
Mein Vater sagt auch, das die hohen Herrschaften(Lehrer, Germanistiker (Nichma das auf Deutsch XD), Ärzte und so :P) Latein redeten, um sich vom „gemeinen Pöbel“ abzuheben. Ob das heute noch so ist, oder ob es inzwischen einfach so fest verankert ist, das man es einfach nicht herauslösen kann, ist fraglich.
Ich zumindest finde es Kacke (Jaja, sorry) wenn ich einen Arzt frage, was ich hab und der Antwortet mir: „Nichts schlimmes, nur eine Hypophümpfose“. Da bin ich genauso Schlau wie vorher. Oder warum lernen die Ärzte den Begriff „Obstipation“ wenn man auch „Verstopfung sagen kann, und das auch viel schneller zuordnen kann.
Und dann regen sich alle auf, weil wegen dem Jugendslang die Deutsche Sprache ausstirbt.
–EDave